"Wir haben ein richtiges Problem"

Die Journalistin Margalith Kleijwegt hat ein Buch über Schulen in muslimischen Problemvierteln Amsterdams geschrieben. Was sie herausfand, sollte auch Wien alarmieren

Politik | Gespräch: Florian Klenk | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Was tun, wenn sich ein rassistischer Islam in Schulen breitmacht? Wie reagieren wir, wenn sich Kinder auf islamische Parallelgesellschaften zurückbesinnen, anstatt sich für die Vielfalt der Welt zu öffnen? Wie kann man Zustände à la Molenbeek verhindern?

Die Journalistin Margalith Kleijwegt (Vrij Nederland) hat sich vor einigen Jahren eine niederländische Problemschule sehr intensiv angesehen und darüber ein Buch geschrieben ("'Schaut endlich hin!': Wie Gewalt entsteht -Bericht aus der Welt junger Immigranten"). Sie plädiert dafür, vor allem die Verantwortung der Eltern einzumahnen und ihnen die Hand zu reichen.

Falter: Frau Kleijwegt, schon vor Jahren haben Sie sich intensiv mit Amsterdamer Problemschulen auseinandergesetzt, wo muslimische Jugendliche eine Art Parallelgesellschaft bildeten. Was haben Sie dort gelernt?

Margalith Kleijwegt: Ich besuchte eine Schulklasse in jenem Bezirk, wo der spätere Mörder des Filmemachers Theo van Gogh aufwuchs. Die Schule steht in jenem Viertel

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