Theater Kritiken

Schwarz und weiß: Das Leben der Lady Day

Lexikon | SS | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Die Band spielt auf und die Lady singt den Blues. Sona MacDonald ist Billie Holiday, die bedeutende Jazzsängerin, die 1915 in Philadelphia geboren wurde und 1959 in New York verstarb. "Blue Moon" heißt die Hommage von Torsten Fischer und Herbert Schäfer, die sich anhand von 20 Songs am zumeist unglücklichen Leben der Sängerin entlanghantelt. Auf einer simplen Bühne im Jazzclub-Flair, mit großen Spiegeln und einem schwarzen Flügel, tritt Nikolaus Okonkwo als Erzähler und Mitspieler auf, es geht um Rassentrennung und Erfolge. Dazwischen wird Heroin gespritzt, gekokst und gesoffen, Holiday starb letztendlich an ihrer Sucht. Den größten Teil der Inszenierung bestreitet aber die Musik, mit der MacDonald und die Liveband auftrumpfen.

Kammerspiele, Sa, So 20.00


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