Mehr davon: Systemgastro

Stadtleben | aus FALTER 49/15 vom 02.12.2015

Ist Systemgastronomie automatisch schlecht? Ist es abzulehnen, wenn sich Manager und Gastronomen ein Konzept ausdenken, das den Bedürfnissen einer breiten Kundenschicht entspricht, die hier dann mit standardisierter Qualität bedient wird? Schlecht nicht unbedingt, fad halt, zumindest für Leute, die beim Essen nicht auf Normen stehen -also eine Minderheit. Systemgastronomie ist jedenfalls enorm am Vormarsch und wird - das klingt pessimistisch, ist aber ökonomische Realität - die Gastronomie in absehbarer Zeit bestimmen. Ein paar Beispiele für mehr oder weniger gute Systemgastronomie in Wien:

Plachutta Mario Plachutta gilt gemeinhin als einer der Virtuosen der Systemgastronomie - nicht zuletzt, weil man nicht sofort merkt, dass es sich um Systemgastro handelt. Er nahm das Lokal seines Vaters Ewald Plachutta, das Hietzinger Bräu, zum Vorbild und klonte es in Nussdorf sowie an der Wollzeile. Mit Mario, Grünspan und dem Schnitzel-Konzept Gasthaus zur Oper hat er weitere Systeme im Talon


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