Die Macht möge mit uns sein

In der "Star Wars Identities"-Schau kann Groß wie Klein den Jedi-Kult hinterfragen

Stadtleben | FAN-CHECK: BARBARA TÓTH | aus FALTER 50/15 vom 09.12.2015

Wen dieser Dialog aus der ersten "Star Wars"-Trilogie niemals berührt hat, blättere bitte weiter. "Dein Vater wurde von der dunklen Seite der Macht verführt. Er war nun nicht mehr Anakin Skywalker, er wurde Darth Vader. Als das geschah, wurde der gute Mann, der dein Vater einst war, vernichtet. Ich habe dir also die Wahrheit gesagt -von einem gewissen Standpunkt aus", erklärt Obi-Wan Kenobi Luke Skywalker. "Von einem gewissen Standpunkt aus?", entgegnet dieser aufgebracht. "Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind."

In diesen wenigen Sätzen ist alles enthalten, was die beiden Science-Fiction-Filmtrilogien von "Star Wars" seit ihrem Start vor 39 Jahren zum generationsübergreifenden Kult gemacht haben: die schwierige Vater-Sohn-Beziehung, die Lehrer-Schüler-Beziehung, der Kampf zwischen Gut und Böse, die große Lebensfrage nach dem "Wer bin ich?", dem "Wer will ich sein?" und dem "Bleibe


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