Zauberhafte Nervensäge

Die Screwball-Komödie lebt: Der Film "Mistress America" als Crashkurs in Sachen Freundschaft

Feuilleton | LACHWURZE: MICHAEL OMASTA | aus FALTER 50/15 vom 09.12.2015

Gute Nachrichten für Freunde der Screwball-Komödie: Sie lebt, sie heißt "Mistress America", ist unfassbar witzig und läuft am Freitag in den heimischen Kinos an.

Schauplatz ist New York, zwei Frauen spielen die Hauptrollen: Tracy, die ans College nach Manhattan kommt und von einer Karriere als Schriftstellerin träumt, und Brooke, ihre zukünftige Stiefschwester, die vor Energie und Ideen genauso sprüht wie die Stadt, in der sie sich - wer weiß wie lange schon - mit wechselnden Partnern und immer neuen Projekten durchwurschtelt.

"Wer sie kannte", sagt Tracy über Brooke, "wollte das Leben leben - und nicht sich davor verstecken." Glücklich, wer eine solche Freundin hat!

Noah Baumbach und Greta Gerwig haben bei der Komödie "Frances Ha" vor drei Jahren zum ersten Mal zusammengearbeitet. Und so wie damals haben der Regisseur und die Schauspielerin auch bei "Mistress America" das Drehbuch wieder gemeinsam verfasst.

Tracy (Lola Kirke) kommt die Rolle der Off-Kommentatorin dabei zu; dass


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