Der Kongress isst

Im Grand Ferdinand wird Kronländerküche mit Augenzwinkern serviert

Stadtleben | GERICHTSBERICHT: NINA KALTENBRUNNER | aus FALTER 50/15 vom 09.12.2015

Die guten alten Zeiten. Zur Zeit der Habsburgermonarchie, als etwa Mailand und Budapest noch innerhalb der Staatsgrenzen lagen, verstand man es, die besten Bestandteile aller Länderküchen zur sogenannten Wiener Küche zu fusionieren. Von italienischer Siedefleischküche über böhmische Knödel-und Mehlspeisgerichte bis hin zu ungarischen Einflüssen floss alles in Wiens Töpfen zusammen. Es wurde gevöllert und gefeiert in der Stadt und bei Hofe. An diese großen Zeiten schließt man nun im Restaurant des neuen Hotel Grand Ferdinand am Schubertring an. Hinter der schlichten 50er-Jahre-Fassade eröffnet sich ein von Architekt Heiss opulent gestaltetes Refugium mit mächtigen Lobmeyer-Lustern, die tief von der Decke hängen, bunt gemustertem Fließenboden, rotem Leder, viel edlem Holz, Messing und einer Tischkultur, die von geschliffenen Champagnerschalen bis zu goldgefasstem Porzellan reicht. Dazu: Walzerklänge nonstop.

K. & K. wie Kronländer-Küche. Die Karte listet neben alten und


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