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Falter & Meinung | Benedikt "Onkel Hubert" Narodoslawsky | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Advent, Zeit der Stimmbandrisse und Trommelfellzerrungen. Jeder hat so einen Onkel Hubert in der Familie, der sich erst vorm Adventkranz an die Vocals traut - "Stille Nacht, heilige Nacht" und die anderen Winter-Evergreens, die er nicht singen sollte, aber die ihm die Tradition abverlangt. Jeder darf, jeder muss. Es hat etwas Schicksalhaftes.

Im Falter ist das anders, da spielt die Musik mitunter ziemlich professionell. Etwa Gerhard Stöger. Der ist nicht nur Chronist des Popgeschehens, er gestaltet es auch mit. In seiner Freizeit hängt er (wie auch Lukas Matzinger )gern an den Turntables, mit der Sängerin Ankathie Koi kuratiert Stöger das Popfest am Karlsplatz Ende Juli. Unsere Partykolumnistin Katharina Seidler wiederum stellt als Kuratorin gerade das Programm für das Festival Electric Spring Anfang April im MQ zusammen.

Dann wäre noch Sibylle Hamann, die ihre Stimme nicht nur publizistisch, sondern auch im Chor erhebt. Jazz-Liebhaber Klaus Nüchtern kann Luft durch die Klarinette blasen und bildet mit Franz Kraßnitzer von der Anzeigenabwicklung den alljährlichen Musikact auf der Falter-Weihnachtsfeier.

Stefanie Panzenböck kann zeitgenössisch tanzen, Josef Redl - von der Sozialisierung her einschlägiger Hip-Hopper - hat zwar noch niemand singen gehört, aber er kann verdammt gut Stimmen imitieren und switcht im Nu vom kärntnerischen Singsang zum jodelnden Tiroler. Und Armin Thurnher? Der hat mit Raphael Moser die Ökonomiebeilage im Heft komponiert.


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