Wäre nicht nur die Macht mit ihm gewesen

Es war besser als sein Ruf, aber am Ende doch nur ein Retortenprodukt: Das Format erscheint zum letzten Mal

Medien | NACHRUF: BARBARA TÓTH | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Star Wars" stand am Anfang und auch am Ende von Format. Als Verleger Wolfgang Fellner das neue Magazin aus dem News-Verlag im Jahr 1998 mit einer reichlich großkotzigen Party im Burgtheater präsentierte, ließ er die Filmmusik des Science-Fiction-Klassikers aus den Boxen dröhnen. "Star Wars. Das Imperium casht ab" war die Covergeschichte der letzten regulären Format-Ausgabe, die vergangenen Freitag erschien. Format, ein Krieg zwischen zwei Welten und das Abcashen - damit ist die 17 Jahre lange Geschichte des Wochenmagazins dann in groben Zügen auch schon umrissen.

Man muss das so nüchtern sehen, auch wenn es eine überraschend große Anzahl an ehemaligen Format-Journalisten (sie riefen sich gerne Bergwerksarbeiter) gibt, für die das publizistisch oft unterschätzte Blatt natürlich mehr war. Karriereausgangspunkt, Reifestation, Sprungbrett nach oben. Corinna Milborn (heute Puls4), Simon Kravagna (heute Biber-Chefredakteur), Thomas Weber (heute Gap, Biorama), Heidemarie Lackner (heute


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