Der Rückzug von Julius Meinls Mann fürs Grobe

Peter Weinzierl tritt als Vorstand der Meinl Bank zurück. Jetzt wird gegen ihn wegen Verdachts auf Geldwäsche ermittelt

ANALYSE: JOSEF REDL | Politik | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Im Dezember 2007 gab Julius Meinl V. seinen Rückzug aus dem Vorstand der Bank bekannt, die seinen Namen trägt. 25 Jahre war Meinl an der Spitze des kleinen Kreditinstituts gestanden.

Auch Peter Weinzierl kann auf eine lange Vorstandstätigkeit bei der Meinl Bank verweisen. Seit vergangener Woche kann man sagen: zurückblicken. Er hat seine Funktion nach 15 Jahren im Bank-Vorstand zurückgelegt.

Peter Weinzierl hat über Jahre hinweg nicht nur die Bank geführt, sondern war auch in eine ganze Reihe von juristischen Scharmützeln involviert. Zuletzt auch in eigener Sache: In den vergangenen Monaten wehrte er sich mit Händen und Füßen gegen ein Abberufungsverfahren der Finanzmarktaufsicht (FMA), die Weinzierl für nicht geeignet hält, eine Bank zu leiten.

Im Konflikt mit der Finanzmarktaufsicht geht es nach Ansicht von Weinzierl längst nicht mehr nur um die Sache. Er mutmaßt, die Finanzmarktaufsicht führe einen Stellvertreterkrieg für die Justizbehörden, die in den Ermittlungsverfahren

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