HUMMER TRUTHAHN ERDNUSSEIS

Zum 16. Weihnachtsmenü begründet der Chefkoch sein kulinarisches Wirken und erklärt die Speisenfolge

Stadtleben | MISE EN PLACE: ARMIN THURNHER | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015


Foto: Irena Rosc

Foto: Irena Rosc

Wie könnten wir das Weihnachtsmenü im Falter verstehen? Bescheidener Vorschlag: als Leitartikel mit Lebensmitteln. Im Falter gibt es keine Leitartikel, das haben wir heuer schon besprochen. Ein Leitartikel ist der mediale Versuch, Distinktionsgewinn einzustreifen. Diesen Kriterien genügt auch das Falter-Weihnachtsmenü. Deswegen das unübersehbare Foto des Autors.

Deswegen heuer der Truthahn. Ein Vogel mit einer gewissen Neigung zum Aufplustern. Herrlich zu essen, saisonal angemessen und politisch brisant. „Truthähne haben einen besonderen Anspruch auf die Beachtung der Finanzwissenschaft“, schrieb der erste Gastrokritiker Jean Anthelme Brillat-Savarin. Er dachte dabei an den Beitrag des Geflügels zum Staatsvermögen. Heute beklagt die Landwirtschaft Konkurrenz durch Billigimporte. Bestehen Sie also bitte bei Ihrem Händler auf Bioqualität Ihres Geflügels.


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