Doch kein Zuckerl

Thrombosen, Embolien: Wie gefährlich sind die modernen Antibabypillen?


Untersuchung: Birgit Wittstock
Stadtleben | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Sie ist kleiner als ein Tic Tac und ihr Nimbus als Befreierin der Frau ist auch 55 Jahre nach ihrer Markteinführung ungebrochen: Die Antibabypille brachte den Wendepunkt in Sachen Empfängnisverhütung und schenkte den Frauen eine selbstbestimmte Sexualität.

Doch die hat ihren Preis: Nebenwirkungen wie ein erhöhtes Thrombose-und Embolienrisiko. Trotzdem schlucken Millionen Mädchen und Frauen täglich die Pille, denn sie ist praktisch, sicher, bequem und im Westen längst das Verhütungsmittel erster Wahl.

Mehr als das. Inzwischen ist das Dragee mit den synthetischen Sexualhormonen zu einer Art Lifestyleprodukt geworden, das gerne in schicker Verpackung und mit allerlei Gimmicks an junge Frauen verkauft wird.

Diese modernen Präparate, die sogenannte dritte und vierte Generation der Pille, versprechen nicht nur einen Schutz vor Schwangerschaften, sondern obendrein auch noch reine Haut, schöne Haare und weniger Gewichtszunahme.

Das sind dem Zeitgeist entsprechende Zusatzeigenschaften, die

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