Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Franziskanerplatz: Weihnachten kann so schön sein

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Sollte jemand ein dringendes Bedürfnis nach dieser weihnachtlichen Stimmung haben, die sich aber irgendwie nicht einstellen will, gibt's da einen Ort, der aussieht wie aus einem Adventkalender -und das sogar im Mai: der Franziskanerplatz. Der Platz ist so pittoresk, die Geschäfte so lieblich, die Lokale so einladend und gemütlich und im Gegensatz zum Rest der Innenstadt wohnen hier sogar echte Menschen.

Harro Berger zum Beispiel, der hier seit über 40 Jahren seine Keramikwerkstatt hat, in der hauptsächlich Kachelöfen hergestellt werden, aber eben auch kulinarisch einzusetzende Gefäße aller Art. Also vor allem Kannen und Häferln. Letztere sind auch mit Namen zu bekommen (bei selteneren Namen: fünf bis sieben Tage Vorreservierungsdauer).

Der Gasthaus-Klassiker

Gleich daneben ließ sich Hanno Pöschl vor 15 Jahren die Weinstube Otto Obenaus von Architekt Hermann Czech zum Gasthaus Pöschl machen. Seit damals ist es jeden Tag rammelvoll, wahnsinnig gemütlich und wenn man wo ein Naturschnitzel


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