Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Klimakonferenz in Paris: Warme Luft, und doch mehr


Von Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

nsere wichtigen Zeitungen beschäftigten sich mit unseren Chancen bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Aufs Titelblatt der Regierungsblätter Krone und Österreich schaffte es der Klimagipfel von Paris nicht.

Als gäbe es nicht, wenn die Welt für einmal mit einer Stimme spricht, Grund zu feiern. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass sie mit einer Stimme spricht. Das ist das Beste, was man über die Klimakonferenz in Paris sagen kann. Außer dem Beschluss der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen, 1948 ebenfalls in Paris, gibt es nicht viele Dinge von weltweiter Bedeutung, die so spektakulär und einstimmig beschlossen wurden wie das Pariser Klimaabkommen. 1948 waren es 48 Stimmen bei acht Enthaltungen gewesen; diesmal waren es 195 Staaten.

Kritik und Häme ließen nicht auf sich warten. Naturgemäß befanden sich Autokraten und üble Diktatoren vor Ort, Banken und Großkonzerne, die an der Umweltzerstörung profitieren, sponserten die Konferenz. Fakt bleibt: 195 Staaten

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