7 Sachen, die Sie über CHRISTBÄUME eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Gebt mir Zahlen, Daten, Fakten! Was sind die Hard Christbaum-Facts?

Der durchschnittliche Wiener Christbaum ist eine niederösterreichische Nordmanntanne, zehn bis 15 Jahre alt, 1,80 Meter hoch und sollte so um die 30 Euro kosten.

Wo bekomme ich in Wien Christbäume?

Wo nicht? In diesen Tagen findet man an quasi jeder Ecke eine von hunderten privaten oder von der Stadt vergebenen Verkaufsstellen. Ab-Hof-Verkauf ist in allen Umlandbezirken möglich.

Gibt es eigentlich Bio-Christbäume?

Ja, sogar mit eigenem Zertifikat. Die Umweltberatung empfiehlt, sich an Betriebe zu halten, die auch andere Bio-Produkte führen. Regionale Bäume haben übrigens eine Herkunftsschleife.

Was unterscheidet einen Bio-Christbaum von einem normalen Christbaum?

Sie sind "chemiefrei". In gewöhnlichen Christbaumkulturen werden Schädlinge und die Gräser zwischen den Bäumen mit Pestiziden behandelt. Bei Bio-Bäumen ist das verboten.

Jetzt einmal unter uns: Was, wenn ich mir einfach einen aus dem Wald hole?

Das ist erstens strafbar und zweitens wird er nicht so ausschauen, wie man es gerne hätte. Bäume aus dem Forst haben in der Regel weniger Licht bekommen, sind dünner und dürrer.

Und wenn der ganze Zauber vorbei ist ...?

... gibt es in Wien knapp 500 Christbaumsammelstellen zur kostenlosen Abgabe. Die freuen sich übrigens, wenn die Bäume lamettafrei sind.

Was fangen die mit alten Bäumen an?

Die machen Strom draus! Die gesammelten Bäume kommen ins Biomassekraftwerk in Simmering und können zusammen den Tagesstrombedarf von 100.000 Haushalten decken.


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