Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Grenzen, Zäune und Barrieren im Kopf: Ein Symposium

Politik | BARBARA TÓTH | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Die "bauliche Maßnahme" bei Spielfeld hat uns die ultimative Aufgabe von Grenzen wieder in Erinnerung gerufen: Sie halten die Fremden ab, für die Fremden sind sie die letzte Hürde vorm vermeintlichen Paradies (oder eine Zwischenstation dorthin). Grenzen stellen wir uns häufig als geografische Trennlinien vor, aber sie sind in der Regel weder geografisch noch so eindeutig, wie es uns Karten und Atlanten weismachen wollen. Die Verwendung des Begriffes "Grenze" schließt soziale, mentale, rechtliche und religiöse Grenzziehungen ein.

Mit der Grenze und ihren vielfältigen Bedeutungen beschäftigt sich kommendes Wochenende ein Symposium des "Vereins zur Förderung von Studien zur interkulturellen Geschichte", der von jungen Historikern und Kulturwissenschaftlern gegründet wurde und der sich bewusst an ein breites, nicht nur universitäres Publikum richtet. Da geht es dann unter anderem um das Thema "Escape to Freedom" - Grenzen und Flucht im digitalen Spiel (Eugen Pfisterer).

1., Rechte Wienzeile 3/9, Fr 18.12. bis Sa 19.12. Das gesamte Programm findet sich unter www. univie.ac.at/VSIG/site/2015/10/vsig-symposiumgrenzen-auf-der-landkarte-und-im-kopf


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige