Slapstick und Sprachschabernack: Das große Finale der Familie Grunz


KLAUS NÜCHTERN
Feuilleton | aus FALTER 51/15 vom 16.12.2015

Philip Ardagh hat Bienen im Bart. Okay, die Bienen sind bloß gezeichnet, der Rauschebart aber ist echt und nicht das einzige XXL-Merkmal des ebenso produktiven wie erfolgreichen Kinderbuchautors, der mit über zwei Metern und Schuhen der Größe 51 schwer zu übersehen ist. Die Bienen - "Biiiiiiiiiiiienen!" - aber hat Herr Grunz buchstäblich an der Backe, und zwar schon im ersten Teil der Grunz-Tetralogie, die soeben beendet wurde: Der vierte Band ist im englischen Original ("The Grunts on the Run") und auf Deutsch ("Familie Grunz auf der Flucht") zeitgleich erschienen.

Herr Grunz, Frau Grunz und deren Sohn Sunny, der in der deutschen, zunächst noch von Harry Rowohlt (1945-2015) und dann von Franziska Gehm besorgten Übersetzung immer nur "Sohnemann" heißt, sind eine ziemlich außergewöhnliche Familie. Sichtlich vom Leben und von Axel Scheffler gezeichnet, kennen die Grunzens ausschließlich Bad-Hair-Days; Sohnemann trägt zudem stets nur die Kinderkleider von Frau Grunz, die aber ebenso

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