"Wir haben einen empfindlichen Punkt getroffen"

Rechnungshofpräsident Josef Moser über die Steuergeldverschwendung während der Schladminger Ski-WM und die Drohgebärden von Skiverband und Land Steiermark gegen seine Prüfer

Politik | Gespräch: Johann Skocek | aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015

247 Millionen Euro Steuergeld schüttete der Staat für die Organisation der Schladminger Ski-WM 2013 aus. Wurden die Mittel gut investiert? Etwa für den Ausbau der Skiinfrastruktur auf den Pisten und für kommunale Maßnahmen?

Nein, klagte der Rechnungshof und ging mit dem Land Steiermark, dem Bund und dem Österreichischen Skiverband kürzlich hart ins Gericht.

Auf den vernichtenden Bericht des Rechnungshofes reagierte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel aggressiv. Er würde den Rechnungshof am liebsten verklagen, zürnte er. Auch der steirische Landesrat Christian Buchmann, SPÖ, nannte den Report "unnötig wie einen Kropf". Im Falter nimmt der angegriffene Rechnungshofpräsident nun zum ersten Mal zu den Anwürfen Stellung und fordert Reform.

Herr Präsident, wie empfinden Sie die Kritik des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel und des steirischen Wirtschaftslandesrates Christian Buchmann an Ihrem vernichtenden Bericht über die Förderung und das Management der Ski-WM 2013 in Schladming?


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige