Warum es ganz normal sein kann, zwei Zuhause zu haben

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Aber wie feiern Kinder Weihnachten, die nach einer Trennung der Eltern nicht mehr zusammen mit Mama und Papa wohnen, sondern abwechselnd bei dem einen und dann bei dem anderen? Das sogenannte "Wechselmodell" ist in Österreich bis dato weder politisch erwünscht noch rechtlich zur Gänze abgesichert. Drei junge Erwachsene erzählen, warum sie es trotzdem gut finden und was sie dabei gelernt haben


RECHERCHE: BARBARA TÓTH
Stadtleben | aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Das sogenannte „Wechselmodell“ ist in Österreich bis dato weder politisch erwünscht noch rechtlich zur Gänze abgesichert. Drei junge Erwachsene erzählen, warum sie es trotzdem gut finden und was sie dabei gelernt haben

Xenia, Fotografin, 22

Ich habe bis vor zwei Jahren jeden Tag mein Zuhause gewechselt. Eine Nacht habe ich bei meinem Papa in Guntramsdorf geschlafen, die andere Nacht bei meiner Mama in Wien im dritten Bezirk. Ja, da schauen viele komisch, wenn ich das erzähle, weil sie sich das nicht vorstellen können. Aber für mich war das völlig normal. Ich bin so aufgewachsen, ich kannte es nie anders – und ich hätte es auch nicht anders gewollt. Nur so konnte ich von meinen Eltern gleich viel mitbekommen.

  2031 Wörter       10 Minuten
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