Die Wahrheit über die Lügenpresse

Warum der Journalismus Grund hat, verunsichert zu sein. Und warum er Selbstzweifel braucht. Ein Jahresrückblick


Essay: Armin Thurnher
Medien | aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015


Illustration: Oliver Hofmann

Illustration: Oliver Hofmann

Also, wie soll man ein Medienjahr bilanzieren, das mit dem Attentat auf Charlie Hebdo begann und mit der Mitteilung endet, nach dem Wahlsieg der britischen Konservativen habe deren Finanzminister gleich zweimal den skrupellosen Medienmogul Rupert Murdoch getroffen? Und zwar ehe der Minister der öffentlich-rechtlichen BBC, dem direkten Konkurrenten Murdochs, saftige Kürzungen auferlegte, die zum Verlust von 1000 Arbeitsplätzen und zur Schließung von Sendern führen werden.

Was soll man zu einem Medienjahr sagen, in dem die Meldung des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, er werde 99 Prozent seines zum Teil durch Steuervermeidung angehäuften Vermögens in eine Ges.m.b.H. umlagern, die Gutes tun wird oder so, weltweit als große karitative Tat gefeiert wurde?

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