Ein Problem weniger

Nun ist es offi ziell: Der Mäzen und Bautycoon Hans Peter Haselsteiner nimmt die Zukunft des Künstlerhauses am Karlsplatz in die Hand

Feuilleton | Reportage: Matthias Dusini | aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015

Die Zukunft des Wiener Künstlerhauses ist besiegelt. Am 18. Dezember fand in dem Ausstellungshaus die Vertragsunterzeichnung zwischen der Künstlervereinigung und dem Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner statt, dessen Familienstiftung 30 Millionen Euro in die Sanierung des Palais stecken wird. Nun gehören den Haselsteiners 74 Prozent der Künstlerhaus Besitz- und Betriebs GmbH, die Künstler behalten die Sperrminorität von 26 Prozent.

Zu dem halböffentlichen Akt am Freitagmorgen erschienen einige Vereinsmitglieder. In der ersten Reihe nahm Beppo Mauhart, ehemaliger Chef der Austria Tabak, Platz, der sich für die Renovierung einsetzte. In der zweiten Reihe saß Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina, der das Programm konzipieren wird.

Schröder will die österreichische Kunst seit 1918 zeigen und dafür auf Bestände aus mehreren Sammlungen zurückgreifen, etwa der Albertina, der Versicherung Wiener Städtische und nicht zuletzt auch der Sammlung von Agnes und Karlheinz Essl,


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