Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015

Die Weihnachtsfeier ist gefeiert. Christa Thurnher kümmerte sich um die Organisation, Barbara Prem ums Buffet, Lisa Kiss um die Musik. Sie machten uns den Abend schön. Wir aßen, wir tranken, wir tanzten, wir sangen. Über berichtenswerte Details wird hier nicht berichtet. Handelnde Personen wollen auf deutlich geäußerten Wunsch nicht erwähnt werden.

Diese Kolumne ist eine schwierige. Man muss Huldigungen in Ironie hüllen, um nicht pathetisch zu klingen, und muss darauf achten, dabei niemanden zu verletzen. Wo mit Worten jongliert wird, fallen manche zu Boden. Für jedes gestürzte in diesem Jahr entschuldige ich mich. Es ist nämlich so: Wenn man, wie jüngst auf der Feier, die versammelte Falter-Familie vor sich sieht - von Hermes Phettberg, diesem vom Schicksal gezeichneten Original links vorn, bis hin zu Tex Rubinowitz rechts hinten, der schicksalhafte Originale auf Tischdecken zeichnet -, wird einem der Falter-Kosmos erst bewusst. Er reicht von Branchenstars wie Doris Knecht ("Gruber geht", Bestseller) bis hin zu stillen Wundern (etwa Lektor Daniel Jokesch, der für Best of Böse exzellente Cartoons beisteuerte, oder dem begnadeten Grafiker Oliver "Migropoly" Hofmann). Sibylle Hamann, eine der Besten unter uns, sagt dazu liebevoll "Falter-Biotop".

Menschen voll Herz und voll Begabung tummeln sich darin. Sie machen das Heft jede Woche zu dem, was es ist. 2015 war ein Jahr der Umbrüche. Schweiß, Blut und Tränen flossen. Es war kein leichtes Jahr. Aber am Ende war es ein gutes. Alle Ironie ist verpufft. Ich verneige mich vor euch!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige