Stadtrand Urbanismuskolumne

Brennende Bäume und Silvesterkracher

aus FALTER 52/15 vom 23.12.2015

Die gute Nachricht zuerst: Was den Straßenverkehr betrifft, sind die Feiertage nicht lebensgefährlicher als -sagen wir einmal - jeglicher andere Durchschnittstag. Abgesehen vom 1. Mai, denn der ist verkehrsunfallstatistisch der schwärzeste Tag des Jahres. Dies kann man, je nach Weltanschauung, dem Zufall oder dem Schöpfer in die Schuhe schieben. Aber zurück zu Weihnachten, Silvester und die besinnliche Zeit dazwischen. Nun folgt nämlich die schlechte Nachricht: Fakt ist, dass diese Tage mitunter lebensgefährlich sein können. Erwähnt seien hier die großen Drei der Notaufnahme: Schlägereien, Pyrotechnik und brennende Christbäume. Auch bekannt als Alkohol, Dummheit und Einmal-Kerzen-anzündengeht-schon-noch.

Apropos Pyrotechnik: Die glaubt man ja eigentlich schon besiegt, aber in Meidling knallt es schon seit Tagen und an so mancher Straßenecke hängen nur noch verschmorte Mistkübellreste. Aber dort gibt es ja auch Jugendliche, die Spitznamen wie Sieben-Finger-Michl (drei gingen aufs Konto eines Schweizerkrachers) mit Stolz tragen.


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