Mehr davon: Niederschwellig gut

Stadtleben | aus FALTER 02/16 vom 13.01.2016

Die Zeiten, da wirklich tolle Küche - kreativ konzipiert, aus besten Zutaten zubereitet, mit großartigen Weinen kombiniert -nur in erlesenen Gourmettempeln stattfand, ist ja zum Glück vorbei. Warum? Weil Kronleuchter, Silberbesteck, eine Service-Hundertschaft und die Palazzo-Miete natürlich wahnwitzig viel Geld kosten, was sich auf den Preis des Essens schlägt. Weshalb sich seit ein paar Jahren von London und Paris ausgehend die sogenannten "Gastro-Pubs" oder "Gourmet-Bistros" durchsetzen -einfache Lokale, in denen aber mit Volldampf gekocht wird. Großartig! Ansatzweise niederschwelliges, unsteifes Gourmeterlebnis findet Wien hier:

O boufés Das junge Bistro von "Koch des Jahres" Konstantin Filippou entspricht dem neuen Trend wohl am ehesten: Shabby Chic, Natural Wine und Kleingerichte auf oberster Köstlichkeitsebene zwischen zwölf und 20 Euro, Menü um 48 Euro.

1., Dominikanerbastei 17, Tel. 01/512 22 29 10, Mo-Fr 11.30-15, Mo-Sa 17.30-24 Uhr, www.konstantinfilippou.com

Petz im Gußhaus


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige