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Das Chlorhuhn landet im Burgtheater

Lexikon | aus FALTER 02/16 vom 13.01.2016

Juristische Vereinbarungen, die in mehreren unterschiedlichen Rechtssystemen gleichermaßen wirken, sind eine komplizierte Angelegenheit. Das gilt auch für das Freihandelsabkommen TTIP, das seit mehr als zwei Jahren zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt wird. Als inoffizielles Wappentier der Verhandlungen kann man das Chlorhuhn betrachten. Die Gespräche über den Abbau von Handelsbeschränkungen zwischen der EU und den USA werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Als bekannt wurde, dass bei einem Abschluss von TTIP möglicherweise amerikanische Hendln nach Europa exportiert werden, die zuvor mit Chlordioxid behandelt wurden, grauste sich der halbe Kontinent. Was sonst noch Grausiges in dem Abkommen festgeschrieben werden könnte, darüber diskutiert unter dem Motto "Wozu brauchen wir TTIP?" eine Expertenrunde u.a. mit Franz Schellhorn (Agenda Austria) und Shalini Randeria (IWM) im Wiener Burgtheater. JR Burgtheater, So 11.00


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