Yoda trägt Einsteins Augen

Die Fan-Ausstellung "Star Wars Identities" im Mak feiert die Figuren von George Lucas' Filmepos - alles andere bleibt Simulation

Feuilleton | REPORTAGE: NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 02/16 vom 13.01.2016

Auf einem Screen neben der Kassa wird der "nächste freie Timeslot" für den Ausstellungsbesuch angezeigt. Freitagmittag ist der Andrang in die Schau "Star Wars Identities" im Museum für angewandte Kunst (Mak) recht moderat.

Dabei kostet der Eintritt wochentags "nur" 21,95 Euro anstatt 24,95 Euro wie am Samstag und Sonntag. Zum Publikum zählen aufgeregte Kids mit Begleitern im Schlepptau ebenso wie Fortysomethings mit leuchtenden Augen, die vielleicht schon George Lucas' Erstling 1978 zu Fans des Jedi-Ritter-Epos machte.

Ausgestattet mit Audioguide und Funkarmband müssen die Besucher zuerst einen Filmcharakter für sich selbst auswählen. Komischerweise sind keine Helden wie Han Solo oder Luke Skywalker verfügbar, sondern nur verschiedene Alien-Spezies. Es ist dann aber sympathisch, dass die Schau mit einer Würdigung der Außerirdischen und Roboter einsetzt.

So werden gleich zu Beginn Originalzeichnungen der legendären Szene in jener Bar gezeigt, wo sich skurrile Gestalten Cocktails


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