Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Mit Mohammed im Geilomobil unterwegs zu Wladimir


VON ARMIN THURNHER
Falter & Meinung | aus FALTER 02/16 vom 13.01.2016

Die Welt sieht unerfreulich aus. Unsere Aufgabe ist es, sie anzuschauen und bei ihrem Anblick so gelassen zu bleiben, wie es geht. Manchmal muss man diese Gelassenheit fahren lassen und Empathie zeigen, Mitleid und Solidarität. Manchmal muss man zornig werden. Es wäre falsch, diese Emotionen zu verleugnen, und es wäre ebenso falsch, ihnen bloß nachzugeben.

Die Ereignisse von Köln kühl einzuschätzen fällt schwer; schon deshalb, weil sie zum alles bestimmenden Thema wurden. Politisch gesehen, kommt nichts Überraschendes in ihnen zum Ausdruck. Nur der Schock darüber, dass wir uns nicht auf eine neue Situation eingestellt haben. Muslimische Männer, die sich an jenen Frauen vergreifen, die wir uns aus guten Gründen längst abgewöhnt haben, "unsere" zu nennen, stellen nur eine unserer Herausforderungen dar.

Wir haben diese Männer kommen sehen. Wir wussten, dass sie von ihren Familien delegiert wurden, ausgesandt, um Geld zu lukrieren, andere zu versorgen, nachzuholen. Wir schrieben

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige