Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Indoor-Grätzel: Hoher Markt im Merkur am Hohen Markt

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 03/16 vom 20.01.2016

Ursprünglich war der Platz kein guter. Der Hohe Markt war irgendwie tot, und dieses Haus am Eck, in dem einst eine Bankfiliale der CA residierte, war es besonders. Wir erinnern uns an eine russische Espresso-Bar namens Tresor und viele weitere, die da scheiterten, bis vor dreieinhalb Jahren die Supermarktkette Merkur beschloss, entgegen dem Trend nicht an Ausfallsrouten, sondern hier, mitten in der City zu filialisieren. Und zwar mit einem Prestigeprojekt, dem König aller Merkurmärkte: drei Etagen, ein Dallmayr-Café, ein Kim-kocht-Restaurant, Fahrradzustellung, Express-Kassen und ein schier erdrückendes Warenangebot.

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Anfangs war es tatsächlich primär viel, was man hier bekam, die guten und besonderen Sachen waren in der Masse an Handelsware erst nach langer Suche zu finden. Das hat sich insofern geändert, als das Qualitätsniveau generell etwas angehoben wurde, besonders die Kooperationen mit Slow Food seien da lobend erwähnt.

Im Erdgeschoß gibt's Obst, Salat


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