7 Sachen, die Sie über BRIEFKÄSTEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 03/16 vom 20.01.2016

Briefe aufzugeben war schon einmal einfacher. Klassische Postfilialen gibt es immer weniger, nun scheinen auch die Briefkästen aus dem Stadtbild zu verschwinden. Oder täuscht das?

"Wir haben in Wien 1200 Briefkästen, Tendenz leicht rückläufig", sagt dazu Post-Pressesprecherin Kathrin Schrammel. Es werden nämlich auch weniger Briefe aufgegeben.

Was tun?

Die Post hat auf ihrer Homepage www.post.at eine eigene "Standortsuche" eingerichtet. Da kann man sich nicht nur das nächstgelegene Postamt, pardon, das heißt ja jetzt Postfiliale, raussuchen, sondern auch den nächsten Briefkasten.

Und wofür gibt es dann diese Post-Empfangsboxen ?

Darauf ist die Österreichische Post besonders stolz, weil sie hofft, damit ihren Konkurrenten ein Schnippchen zu schlagen. In ihnen kann der Postler einen eingeschriebenen Brief oder ein Paket hinterlegen. Mit einem eigenen Code sperrt man seine persönliche Box dann auf und erspart sich den Weg zur Postfiliale oder, noch schlimmer, zu einem der vielen Postpartner mit ihren komplett unterschiedlichen Öffnungszeiten.

Wäre toll, wenn man da auch Sachen wegschicken könnte.

Ja, ist aber derzeit nicht geplant. Wie viele Post-Empfangsboxen gibt es in Wien?

Circa 10.000.

Ungleich mehr als Briefkästen?

Genau.

Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

Wir schreiben uns nicht mehr, dafür bestellen wir umso mehr im Netz.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige