Kommentar Islamischer Terror

Der Al-Qaida-Terror erreicht das arme Burkina Faso

Falter & Meinung | CHRISTIAN WIND | aus FALTER 03/16 vom 20.01.2016

Vergangenen Dezember konnte Burkina Faso endlich wieder aufatmen: Nach Monaten der politischen Instabilität inklusive Militärputsch gewann Roch Marc Christian Kaboré die Präsidentschaftswahl, und ein neues Parlament wurde gewählt. Damit war die Ära seines Vorgängers Blaise Campaoré endgültig abgeschlossen.

Campaoré hatte das Land unglaubliche 27 Jahre lang regiert und war schließlich nach monatelangen Protesten in die benachbarte Côte d'Ivoire geflohen. Nach dem vollzogenen Bruch mit dem alten Regime machte sich eine Aufbruchsstimmung im Land breit.

Die Erwartungen an den neuen Präsidenten sind immens. Dabei ist die Ausgangslage von Burkina Faso äußerst schwierig: 2014 rangierte das Land auf Platz 181 von 187 auf dem Human Development Index der Uno. Durchschnittlich bekommt jede burkinische Frau 5,85 Kinder. Das 17 Millionen Einwohner zählende westafrikanische Land weist damit eine der weltweit höchsten Geburtenraten auf. Das Pro-Kopf-Einkommen beläuft sich gerade einmal


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