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Die Eltern sterben, doch man wird sie nicht los

Lexikon | SF | aus FALTER 03/16 vom 20.01.2016

Das Sterben und die Eltern -in erster Linie der verständnislose Vater -sind die großen Themen im literarischen Werk des Kärntner Autors Josef Winkler. In mehreren Romanen beschäftigte er sich mit seiner Kindheit als ungeliebter Bauernsohn in einem streng katholischen Umfeld und seinen Begegnungen mit dem Tod. In zwei Büchern verknüpft er die beiden Themen überhaupt und nimmt Abschied von Vater und Mutter. Und so heißt das 2015 erschienene Suhrkamp-Taschenbuch, in dem die autobiografischen Werke "Roppongi. Requiem für einen Vater"(2007) und "Mutter und der Bleistift"(2013) versammelt sind, denn auch "Abschied von Vater und Mutter". Bei einem Abend in der Alten Schmiede wird Josef Winkler noch einmal zum Sohn seiner Eltern. Lesung und Gespräch mit dem Autor, Einleitung und Moderation übernimmt Angelika Reitzer.

Alte Schmiede, Mo 20.00


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