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Nina Horaczek | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Die Krise aus griechischer Sicht

Giorgos Chondros, der Mann mit der roten Brille, ist im deutschsprachigen Raum vielen bekannt. Weil er in Wien studiert hat und ausgezeichnet Deutsch spricht, tingelte der Mitbegründer der radikal-linken griechischen Syriza-Partei im vergangenen Jahr durch zahlreiche deutschsprachige Polit-Talkshows.

Jetzt hat der Ethnologe, der im Vorstand der Syriza-Partei sitzt, seine Sicht auf die Krise in Griechenland, die Verhandlungen mit der Troika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission und die Krise innerhalb der Syriza-Partei niedergeschrieben. Wenig überraschend lässt Chondros darin kein gutes Haar an der deutschen Griechenlandpolitik. Besonderes Feindbild ist der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Seine Syriza-Partei sieht Chondros als Opfer eines Propagandakrieges, den insbesondere die deutschen Medien gegen diese neue linke Kraft führen würden, aber auch die griechischen Privatsender, die sich in der


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