Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Ich glaube, die Sache wird mich noch sehr lange beschäftigen", schreibt Kassandra, 14 Jahre, auf Seite 36 und beendet mit diesem Satz eine kleine Ära. Die "Raupenkolumne"(die von der Redaktion nahestehenden Kindern verfasst wurde und immer mit einem Tausendfüßler statt einer Raupe illustriert worden ist, wie einmal in einer Blattkritik zu Recht kritisiert wurde) hat sich in dieser Ausgabe entpuppt.

"Sie hat fliegen gelernt", erklärt Stadtleben-Chefin Barbara Tóth. Die Raupe ist jetzt fort, an einem besseren Ort, wo sie David Bowie als schimmernder Schmetterling vor der Nase herumflattert. Oder anders ausgedrückt: Wir haben sie ausgerottet.

Statt der kleinen Kolumne werden wir Platz schaffen für einen starken Service-Teil, in dem sich Eltern künftig über die lässigsten Kinderbücher, Kinder-Apps und Kinderspiele informieren können. Es ist der Start eines kleinen, feinen Umbaus, über den wir bis zur nächsten Nummer schweigen.

Nicht verheimlichen wollen wir hingegen DIE Premiere in diesem Blatt. Eine Frau mit roter Mütze, der wir vor wenigen Monaten eine Covergeschichte gewidmet hatten, betrat die Redaktion. Die Facebook-Literatin/Künstlerin Stefanie Sargnagel hat zum ersten Mal etwas für den Falter illustriert. Nämlich die Geschichte von Birgit Witt stock, die sie unter Schmerzen schrieb. Warum, erfahren Sie auf Seite 38.

PS: Raphael Moser hat folgende Frage gestellt: "Kannst wieder mal was über mich schreiben? Was, wo ich lässig rüberkomm?" Raphael Moser spielt wahnsinnig gut Tennis.


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