Nachgesehen Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

"Café Rosa": Viel verbranntes Geld, aber kein Kriminalfall

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Blödheit ist nicht immer strafbar. Auf der Währinger Straße 18, wo heute der Koch chinesische Nudeln in den Wok wirft, wollte die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) 2011 mit dem Café Rosa einen "antikapitalistischen Freiraum" schaffen. Die grünen, sozialistischen und kommunistischen Studenten bewiesen rasch, dass sie tatsächlich gegen alle Regeln des Kapitalismus agieren können.

Das Café wurde im Mai 2011 eröffnet und im März 2012 zugesperrt. Es kostete die ÖH in dieser kurzen Zeit etwa eine halbe Million Euro. Alleine für Ablöse und Umbau zahlten die Studentenvertreter 339.000 Euro.

Der Ring Freiheitlicher Studenten brachte damals eine Anzeige gegen die zuständige Wirtschaftsreferentin und spätere ÖH-Vorsitzende Janine Wulz und gegen die Vorsitzende des "Café Rosa"-Vereins ein. Jetzt berichtet der Standard, die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren gegen die beiden Ex-Kaffeehausbetreiberinnen eingestellt.


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