Kolumne Außenpolitik

Trump, Cruz, Sanders: Die US-Wahl entgleitet den Strategen


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Dutzende TV-Konfrontationen haben die Kandidaten absolviert. Hunderte Millionen Dollar wurden in Werbespots und Aktivistennetzwerke investiert. Aber erst mit den Wahlversammlungen in Iowa und den Wahlen in New Hampshire tritt der Vorwahlkampf in seine ernste Phase.

Bei den Demokraten schwindet Hillary Clintons Vorsprung in Iowa gegenüber dem Linken Bernie Sanders. In New Hampshire liegt Sanders sowieso vorn. Der Lokalpatriotismus von Neuengland hilft dem Senator aus dem benachbarten Vermont. Gegen Sanders' Botschaft, dass Amerika weniger Kapitalismus braucht, tut sich Clinton schwerer als erwartet.

Donald Trump, der rechtspopulistische Rebell, hat die Ikone der Tea Party, Sarah Palin, in sein Lager gezogen. Die ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin ist im evangelikalen Milieu ein Superstar. Die Unterstützung Palins öffnet die republikanischen Kernschichten für den chauvinistischen Antiausländerwahlkampf Trumps.

In beiden Parteien revoltiert die Basis, wenn auch in entgegengesetzte

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige