Die beschämenden Berichte der Bürgermeister

In einer Wiener ÖBB-Halle trafen sich Bürgermeister aus Jordanien, der Türkei, Griechenland, Italien, Österreich und Deutschland und erzählten über ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen

Politik | Ortstermin: Nina Horaczek | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Die Westen mit den Schwämmen zum Beispiel. Von denen hörte man in diesen zwei Tagen immer wieder. Seit neuestem würden Schlepper den Flüchtlingen gefälschte Schwimmwesten reichen, mit Schwämmen seien diese gefüllt, damit sie sich blitzschnell mit Wasser vollsaugen, um die Leiber in die Tiefe zu ziehen.

Oder diese Geschichte: Eine Asylwerberin erzählte, sie und ein paar andere junge Frauen hätten auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland als Einzige keine Schwimmwesten bekommen. Die Schlepper hätten die Frauen auf den Schlauchbooten vergewaltigt, eine Schwimmweste wäre dabei im Weg gewesen.

Während das offizielle Österreich sich auf eine "Obergrenze" für Asylwerber einigte und in diesem Jahr nur mehr 37.500 Asylsuchende ins Land lassen möchte (2015 waren es noch etwa 90.000), trafen sich auf der Konferenz "Now" vergangene Woche 21 Bürgermeister und vier Vizebürgermeister aus Gemeinden an der Flüchtlingsroute zwischen dem Nahen Osten und Deutschland, um die Öffentlichkeit


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