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Feuilleton | aus FALTER 04/16 vom 27.01.2016

Albert Quendler 1921-2016

Der gebürtige Kärntner gehörte zur ersten Generation österreichischer Filmschaffender nach dem Krieg. Quendlers Domäne waren Essayfilme, damals noch "Kulturfilm" genannt, die u.a. in Zusammenarbeit mit Schriftstellern wie Franz Theodor Csokor, dem Künstler Josef Mikl oder dem remigrierten Zwölftonmusiker Hans Jelinek entstanden und Themen der Zeit wie Stadtentwicklung ("Symphonie Wien"), moderne Kunst ("Die Handvoll Wahrheit") oder Sport ("Gymnaestrada 65") verhandelten. Zu den bekanntesten Arbeiten Quendlers zählen "Omaru", ein Dokumentarspielfilm, den er 1954 in Kamerun realisierte, und das außergewöhnliche Künstlerporträt "OK - Erinnerungen" (1986), die Summe seiner langjährigen Beschäftigung mit Oskar Kokoschka. Wie seine Familie bekanntgab, ist Albert Quendler am Donnerstag voriger Woche im 95. Lebensjahr verstorben.

Leitung Gemäldegalerie

Die Kunst-und Literaturhistorikerin Julia M. Nauhaus, 40, wird neue Direktorin der Gemäldegalerie und des


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