Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Indoor-Grätzel: Frischeparadies - im wahrsten Sinne des Wortes

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Gewerbegebiet Alt-Erlaa und Dr. Oetker - man könnte sich zweifellos appetitlichere Kombinationen vorstellen. Glaubt man. Tatsächlich ist das "Frischeparadies" definitiv nicht in einer malerischen Gegend situiert und mit dem Mutterkonzern verbindet man, nun ja, Pudding. Nur ist Dr. Oetker ein Nahrungsmittelkonzern, der nicht nur die dunkle Seite der Macht bedient, sondern auch die helle, und das vor allem mit der Handelskette namens Frischeparadies, 1994 gegründet, mittlerweile zehn Standorte, davon zwei in Österreich, einer in Wien. Voriges Jahr ging die Unternehmensgruppe an eine Tochter der Schweizer Coop.

Das Frischeparadies sieht auch innen nicht besonders sexy aus, aber mit dieser Diskonter-Optik muss man einfach zurechtkommen, das Angebot lohnt es. Gleich beim Eingang befindet sich eine kleine Gemüseabteilung, in der immer wieder großartiges Saisonales angeboten wird, derzeit etwa Puntarelle oder riesige Artischocken mit unterarmlangen Stängeln. Oder die teuersten Erdäpfel


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