HOCHSUBVENTIONIERTES WEISS

Wer verdient am Geschäft mit dem Schnee? Wer sich die Eigentumsverhältnisse von Österreichs Skigebieten genau anschaut, stößt immer wieder auf den Namen Peter Schröcksnadel. Und auf sehr viele Subventionen


Krisenanalyse: Johann Skocek
Landleben | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Nehmen wir den ehemaligen Skirennfahrer Thomas Sykora als Beispiel. Sein Vater Ernst leitete das Skiheim am Hochkar in Niederösterreich, das von den im österreichischen Schulsystem bis Mitte der 1990er obligatorischen Skikursen lebte. Die Lifte, Pensionen, Skilehrer und Zulieferer lebten mit.

Das Hochkar ist eines der kleinen Skigebiete in Österreich, in denen die Österreicher gewöhnlich Stemmbogen und Carven lernten. Ohne sie wären auch die klassischen, lukrativen Skigebiete Vorarlbergs (St. Anton, Lech, St. Christoph), Tirols (Ischgl bis Kitzbühel) und Salzburgs (Skiwelt Amadé) aufgeschmissen. Denn es fehlte ihnen die Masse an Gästen, durch die sich der Betrieb der Aufstiegshilfen erst rentiert. Das gilt auch für das Ausland. Die meisten Russen, Polen, Tschechen haben zuhause Skifahren gelernt, bevor sie nach Kitzbühel oder Sölden kommen.

Kitzbühel und Lech am Arlberg sind durch die Skifahrer reich geworden, das ist offensichtlich. Aber wie überleben kleinere Skigebiete in

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