7 Sachen, die Sie über den KÜNSTLICHEN WINTER nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Künstlicher Winter? Was soll das sein?

Wenn die Wiener Winter einmal wieder warm und schneelos sind, kann auf Plastikplatten Schlittschuh gelaufen und Ski gefahren werden.

Das heißt, Eislaufen und Skifahren geht so auch im Sommer?

Grundsätzlich ja, nur im Juli und im August lässt man es lieber bleiben, denn zu starke UV-Strahlung schädigt die Platten.

Und wo ist das möglich?

Das Eislaufen hat sich vorerst leider wieder erledigt: Die Kunsteisplatten-Anlage in Döbling hat kürzlich geschlossen. Aber Ski fahren kann man in der Schneeerlebniswelt in der Seestadt Aspern.

Ist so viel Plastik nicht umweltschädlich?

Erstaunlicherweise ist diese Variante nachhaltiger, als bei milden Temperaturen Kunsteis oder -schnee zu produzieren. Das verbraucht nämlich enorm viel Energie und Wasser. Die Plastikplatten und Hightech-Kunststoffmatten hingegen kommen ohne Kühlung aus und die Platten muss man erst nach zehn Jahren wechseln.

Wie fühlt's sich an, darauf zu fahren?

"Zu 80 Prozent echt", glaubt man Anni Frank, der ehemaligen Betreiberin des Eislaufplatzes. Beim Skifahren dagegen sind die Meinungen unterschiedlich, es eignet sich aber mehr für Anfänger.

Wie teuer sind solche Anlagen?

Nicht so wild: Die Schneeerlebniswelt hat insgesamt 650.000 Euro gekostet, der ehemalige Eislaufplatz "Happy Skate" von Anni Frank 100.000.


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