Musiktheater Tipp

Stoyanovas wunderschöner Gesang an den Mond

Lexikon | HR | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Die Märchenoper über die Nixe Rusalka, die ihre Sphäre verlässt, um die Liebe eines Menschen zu gewinnen, ist ein Musikdrama von Antonín Dvorák mit einer wunderbaren Geisterwelt aus Wassermann, Hexe und Elfen, slawischer Tiefe und Impressionismusnähe. In der Wiederaufnahme ist abermals Krassimira Stoyanova in der Titelrolle zu sehen, Monika Bohinec gibt diesmal die Hexe Jezibaba und die russische Mezzosopranistin Elena Zhidkova die fremde Fürstin. "Lohengrin" Klaus Florian Vogt singt den verzogenen Prinzen, der sich reuig am Ende in Rusalkas nun todbringenden Armen opfert. Die Hoffnung auf präzise Entfaltung von Dvoráks fast Wagnerscher Instrumentation und auf gute Tempodramaturgie und Sängerführung im Bühnenbild von Rolf Glittenberg liegt in den Händen von Tomáš Netopil.

Staatsoper, ab Di 19.00 (bis 21.2.)


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