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Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Mittwoch vor einer Woche, Lukas Matzinger führt seine neue Secondhand-Mode vor. Eine rote Mütze, dazu eine längsgestreifte Schärpe. Auf das Futter der Mütze hat jemand den Namen "Beuwolf" geschrieben, wahrscheinlich war der Vorbesitzer ein Burschenschafter. Jetzt trägt Falter-Redakteur Matzinger das rote Teil am Kopf, lacht und spannt sich die Schärpe über die Brust. Er hat beides beim Military-Antiquitätenhändler erstanden und den Verkäufer von 80 auf 50 Euro runtergehandelt.

Matzinger braucht es für einen journalistischen Selbstversuch: Wie ist es, im Fasching als Burschenschafter verkleidet durch Wien zu marschieren, während Linke gegen den rechten Akademikerball demonstrieren? Matzinger sagt, er habe keine Angst - er sei ja schließlich oft im Fußballstadion gesessen, auch dort treffe man ideologische Gegner.

Donnerstag, Dirk Merbach feilt an den letzten Details der Aufmacherseiten, die alle Ressorts eröffnen. Sie bringen nun mehr Frische ins Blatt.

Apropos Frische, wichtigste Nachricht in diesem Monat: Ab dieser Nummer flattert der Falter in die Bundesländer. Florian Klenk, Barbara Tóth und Gerlinde Pölsler haben das neue Ressort Landleben erfunden, Farbe: grasgrün. Die Zielgruppe sind Menschen wie Präsidentschaftskandidat Andreas Khol: "I mog des Lond, i mog di Leit." Mehr dazu auf Seite 4.

Montag, Matzinger hat den Freitag überlebt, aber ihm ist das Lachen vergangen. Ein Akademikerball ist kein Fußballspiel. Mehr dazu auf Seite 13.


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