Landpartie

Erlebnisse fürs Wochenende

Landleben | BT | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Wer Märkte mag, wird den Slow-Food-"Markt der Erde" in Parndorf lieben. Knapp 40 Minuten Auto- oder Zugfahrt von Wien entfernt, findet er jeden ersten Samstag im Monat (im Sommer dann öfter) in einem stolzen Stadl statt.

Hier ist die Bobo-Dichte (noch) gering, die ausschließlich regionalen Produkte ausgezeichnet. Gegessen wird am besten vor Ort, auf Heurigenbänken. Jedes Mal kocht ein anderer Koch (oder Köchin) aus der Region zwei Hauptspeisen, eine Suppe und eine Nachspeise. Diesmal ist es Klaus Sommer aus Mörbisch, der in Budapest das Soul-Food-Bistro DIÓ delicate:cantineführt.

Für Kinder gibt es die Ziegen und Kleintiere von Monika Liehl im Hinterhof zu füttern und zu streicheln. Liehl, Käseproduzentin, ist es auch, die den Markt initiiert hat und seit Jahren liebevoll betreut. Zuletzt mit einer Dependance am Wiener Karlsplatz.

Äpfel und Säfte vom Leeb aus St.Andrä/Zicksee, Fische vom Gut Dornau aus Leobersdorf, Fleisch vom Steppenrind-Spezialisten Karlo aus Pamhagen, die tollen Bio-Freiland-Eier vom Lunzer aus Gols, Brot und Gebäck von Waldherr sind jedes Mal fix dabei, kommenden Samstag gastiert der Bio-Käsehof Strasser aus Zipf in Oberösterreich mit Rohmilch-Butter und Käse. Kaffee nach dem Mittagessen am Markt gibt es zwar auch sehr guten, aber wer einen Blick auf den (halbgefrorenen) Neusiedler See werfen will, fährt am besten weiter zur Mole West in Neusiedl und geht danach spazieren.

MARKT DER ERDE PARNDORF

Warum dorthin?

Seewinkels schönster urregionaler Slow-Food-Markt

Wo essen?

Gleich dort, Heurigenatmosphäre

Und dann?

Auf einen Kaffee in die Mole West in Neusiedl, die soeben wieder aufgesperrt hat


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige