Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Umweltschutz: Diskussion über den Müll in Europa

Politik | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016

Was ist Abfall? Wenn man ihn liegenlässt, wird er zu Müll. Man kann es aber auch so machen wie der Wiener Verein Gabarage: Dort funktionieren Mitarbeiter alte Werbebanner zu Designlampen um. Ausrangierte Mülltonnen werden zu Sesseln. Kaputte Kegel zu schicken Vasen. "Upcycling" nennt man das.

Ressourcen schonen, Müllberge verkleinern, die regionale Wirtschaft ankurbeln - darum geht es im "Kreislaufwirtschaftspaket", das die EU-Kommission vor zwei Monaten präsentierte. Die Kommission widmete sich dabei wichtigen umweltpolitischen Fragen: Was passiert mit Abfall? Was kann man recyceln, wiederverwerten, upcyceln? Wie kann man Müllberge verhindern, indem man Produktdesigns schon im Vorhinein effizient denkt?

Unter dem Titel "No time to waste" stellt das EU-Umweltbüro gemeinsam mit dem Umweltministerium und dem Umweltdachverband das neue Kreislaufwirtschaftspaket in Österreich vor. Neben Referaten von Politikern und Beamten sollen dabei auch erfolgreiche Geschäftsmodelle wie jenes von Gabarage präsentiert werden.

Di 9.2., Haus der Europäischen Union, 1., Wipplingerstr. 35, Anmeldung bis 5. Feber unter offi ce@eu-umweltbuero.at


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