"Sie waren bereit, ihr Leben zu riskieren"

Geschichten von Frauen sind im Kino bis heute die Ausnahme: Filmemacherin Sarah Gavron erzählt in "Suffragette", wie furchtlose Frauen einst das Wahlrecht erkämpften

Feuilleton | Gespräch: Michael Omasta | aus FALTER 05/16 vom 03.02.2016


Foto: Michael Omasta

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Das Londoner East End kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert: Eine junge Frau, Maude Watts, die seit ihrer Kindheit in einer Wäscherei arbeitet, schließt sich der Suffragetten-Bewegung und ihrem zunehmend auch mit militanten Mitteln geführten Kampf um das Frauenwahlrecht an.

Der Film „Suffragette – Taten statt Worte“ von Sarah Gavron, der dieses Kapitel aus der Geschichte der Frauenbewegung erzählt, wartet mit eindrucksstarken Bildern, straff routinierter Dramaturgie und einem wahren Starensemble – angeführt von der wie stets hinreißenden Carey Mulligan – auf.


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