Das Wanderhuhn: Eier, von denen jeder etwas haben soll

Landleben | Fasthuber Sebastian | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Von der Werbung lassen wir uns gerne etwas von glücklichen Hühnern erzählen. Dass Fleisch und Eier im Geschäft möglichst billig sein sollen, ist eine andere Geschichte. Aber können Hühner überhaupt glücklich sein? Der Oberösterreicher Wolfgang Wallner ist überzeugt, dass es ihnen gutgeht, wenn sie genug Auslauf und frisches Gras zum Picken haben. Im Innviertler Ort Moosdorf produziert er seit über 20 Jahren Nudeln. Mit den Eiern, die ihm Bauern aus der Umgebung lieferten, war er meistens, aber nicht immer zufrieden.

In Deutschland stieß er auf landwirtschaftliche Betriebe mit mobilen Ställen, die sich versetzen lassen. Ein schlaues System, denn Hühner picken binnen kurzer Zeit jede Wiese leer. Deshalb versetzt der Bauer alle acht bis zehn Tage den Stall. Auf diese Art kann sich der von den Attacken der Hühner strapazierte Boden schnell wieder erholen, und die Tiere haben immer Gras zur Verfügung.

Vor drei Jahren startete Wallner mit einem ersten eigenen Stall. Kurz darauf


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