Wer zuletzt zahlt, zahlt am meisten

Der Republik Österreich sind die Beteiligungen an OMV, Telekom und Casinos vollkommen entglitten

Falter & Meinung | Kommentar: Josef Redl | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Eigentlich ist die Aufgabe einigermaßen überschaubar: OMV, Telekom Austria, Post und Casinos Austria. Recht viel mehr ist es nicht, was die Beteiligungsholding ÖBIB (früher: ÖIAG) im Auftrag des Bundes zu managen hat. Die Bilanz der vergangenen Monate ist ebenfalls überschaubar: Die OMV muss Milliarden abschreiben und steht vor einer Verschränkung mit der russischen Gazprom, bei der Telekom Austria könnte die Republik demnächst ihr Mitspracherecht gänzlich verlieren, und die Casinos Austria werden gerade zwischen dem umstrittenen Glücksspielkonzern Novomatic und ein paar tschechischen Oligarchen aufgeteilt. Recht viel mehr kann man eigentlich nicht falsch machen.

Es gibt Faktoren, die hat man einfach nicht unter Kontrolle. Zum Beispiel den Ölpreis. Dass ein Fass Öl derzeit um rund 30 US-Dollar gehandelt wird, bedeutet für einen Mineralölkonzern dramatische Einbußen. Insbesondere für einen, der hohe Förderkosten hat - wie eben die OMV.

Und jetzt? Sucht der Konzern, an dem


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