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Die Schlafstudien des Sängers von Ja, Panik

Lexikon | GS | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Eine kleine Pause der Gruppe Ja, Panik nutzte ihr Sänger, Gitarrist und Texter Andreas Spechtl vergangenes Jahr unter dem Pseudonym Sleep für sein erstes Soloalbum, das allerdings so ganz anders tönte als die Arbeit seiner Band. An die Stelle von Gitarrenmusik traten Field Recordings, Samples, verwackelte Rhythmen, Worldpop und Dub-Elemente, dazu gab es minimalistische englische Texte statt Diskurs-Poesie. Sanft experimentell klang das, atmosphärisch, organisch, unaufdringlich und anregend. Unterstützt von Saxofon und Schlagzeug erfolgt die Liveumsetzung nun als Spechtl plays Sleep; anstatt einer möglichst detailgenauen Nachstellung der Studioaufnahmen wird dabei frei mit dem Material gearbeitet. Ein neues Album von Ja, Panik soll übrigens 2017 erscheinen, davor stehen im Herbst die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen an.

Rhiz, Fr 21.00


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