Denn das Gute liegt so nah, das ist auch fürs Essen wahr

Im Supermarkt einkaufen, aber aus der Region, das ist der große Trend. Aber was heißt "regional" eigentlich, was bringt es, und wer hat was davon? Eine kurze Einordnung

Überblick: Pölsler Gerlinde | Landleben | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016


Wallner Wolfgang, „Wanderhuhn. Tier- und Landschaftspflege Österreich“ (Foto: Sebastian Fasthuber)

Wallner Wolfgang, „Wanderhuhn. Tier- und Landschaftspflege Österreich“ (Foto: Sebastian Fasthuber)

Zum Beispiel das Billa Regional Regal: Die Supermarktkette hat Österreich in 32 Regionen unterteilt, nun „sind in jeder Region die Köstlichkeiten aus dieser Umgebung zu finden“. Da gibt es dann Rote-Rüben-Salat aus dem oberösterreichischen Fraham im Traunviertel zu kaufen und Quittenessig aus Gleisdorf in Graz. Regional im engeren Sinn also, häufig geht man von etwa 100 Kilometern aus.

In Wien aber befüllt Billa das Regal zusätzlich zu Wiener Spezialitäten mit einem „Best-of“ aus ganz Österreich. Regional ist das nur noch teilweise. Aber vielleicht genügt einem ja, dass alles aus Österreich kommt. Und will man kleine Betriebe fördern, so ist hier die Chance dafür hoch.

Regionalität wird den Leuten immer wichtiger, sie assoziieren damit hohe Qualität und kurze Transportwege, dass kleine Bauernhöfe gestärkt werden, ja sogar an Bio denken sie. In Wirklichkeit überschneiden sich all diese Dinge oft, aber nicht immer.

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