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Israelische Starautorin: Eine Frau und der Schmerz

Lexikon | SF | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Die studierte Bibelwissenschafterin Zeruya Shalev zählt zu den beliebtesten Schriftstellern Israels und zu den bekanntesten literarischen Stimmen des Landes im Ausland. Internationale Beachtung brachte ihr 2000 der Bestseller "Liebesleben", es folgten Bücher wie "Mann und Frau" oder "Späte Familie". Als bemerkenswert wurde von der Kritik vermerkt, dass diese scheinbar triviale Themen wie Liebeswirren an Kitschgewässern vorbei in literarische Gefilde überführen würden. Ihr neuer Roman "Schmerz" handelt von Iris, die vor zehn Jahren bei einem Terroranschlag schwer verletzt wurde. Als sie eines Tages ihrer Jugendliebe Eitan wiederbegegnet, wirft sie das völlig aus der Bahn. Shalev erzählt die Geschichte einer fatalen Anziehung. Bei ihrer Lesung in Wien spricht sie mit Katja Gasser (ORF). Deutsche Lesung: Sona Mac-Donald.

Hauptbücherei, Fr 19.00


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