Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 06/16 vom 10.02.2016

Es gibt in Österreich vermutlich nur eine Person, die das Volk sowohl an ihrer Stimme als auch an ihrer Frisur erkennt. Stefanie Panzenböck und Gerhard Stöger haben sie zum Interview getroffen, sie haben sehr lange mit ihr gequatscht. Nun schwärmen sie in der Redaktion von dieser großartigen Frau, die so viel zu erzählen hat und das so gut kann. Noch dazu mit dieser Stimme! Nein, die Frisur allein aufs Cover zu knallen, würde der Grande Dame nicht gerecht werden. Wer das Interview mit Chris Lohner (auf Seite 22) liest, wird verstehen, warum.

Falter-Vertriebsleiterin Christa Thurnher, diese gute Seele, rubbelt derweil mit Terpentin die blaue Farbe von der Windschutzscheibe des dreirädrigen Falter-Kastenwagens. Irgendjemand hat das Wort "Antifa" in großen Lettern draufgesprayt. Ob es mit unserer Berichterstattung über den Akademikerball zusammenhängt, wissen wir nicht. Wer es war, ebenso wenig. Fest steht nur: Es war ein fester Trottel. Selbst Matt hias Dusini, die personifizierte Langmut, sagt auf das Dreirad hinunterblickend: "Das geht jetzt echt a Spur zu weit."

Was noch trauriger ist als die mutwillige Sachbeschädigung: Der ebenso sympathische wie kompetente Daniel Car hat vergangene Woche die Layoutabteilung verlassen. Der Salzburger Grafiker will nicht mehr jede Woche nach Wien pendeln. Sein Entschluss reifte im Weihnachtsurlaub in den Salzburger Bergen.

Alles Gute, lieber Daniel! Wenn du zurückkommst, warten wir auf dich mit Kaffee und Kuchen.


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